Der Sabbat – und Identität

2. Mose 6, 6

Gottesdienst und teilweise Live-Streaming aus den Gemeinden mit Kanzeltausch:
(Die Internet-Links bitte in den Gemeinden erfragen.)

Videos der Impulspredigten der beiden Sonntage stehen abends zur Verfügung.

Baptisten, 10:00 Uhr Livestream zur Eröffnung P.i.R. Horst Bringmann, ev.-luth. Pauluskirche
Andreas-Gemeinde, 10:30 Uhr Livestream mit Impulspredigt Bodo Spangenberg, CVJM
F.I.T.-Gemeinde, 10:30 Uhr Zoom-Gottesdienst Pred. Andreas Dergham, Landeskirchl. Gemeinschaft
Landeskirchl. Gemeinschaft, 18:00 Uhr Zoom-Gottesdienst P. Heiko Reinecke, Baptisten
Christuskirche, 11:00 Uhr Hybrid-Gottesdienst Gert-Jan van Ankum, F.I.T.-Gemeinde fürs Leben
Paulus-Gemeinde 10:00 Uhr P. Karsten Kümmel


Impulspredigt von P.i.R. Horst Bringmann (ev.-luth. Pauluskirche) in der Ev.-freikirchl. Gemeinde (Baptisten).

[Den ganzen Gottesdienst ansehen]
[Textblatt herunterladen, pdf]

Weitere Predigt, von Bodo Spangenberg (CVJM) in der Andreas-Gemeinde (Mülheimer Verband)

Reflexionsfragen:

• Was lässt mich in unserer Gesellschaft als wertvoll gelten – und was bei Gott?
• Sichere ich mir meine Identität durch ständiges Leisten oder kann ich es am Sonntag auch mal gut sein lassen?
• Wie kann ich meinen Wert in Gott in meinem Alltag erfahren und anderen zeigen?

Psalm 149

Lob und Dank:

• Dank für den Sabbat/Feiertag, den Gott uns Menschen zugedacht hat.
• Wir loben Gott für seine Güte und Barmherzigkeit, dass er uns gnädig gesonnen ist.
• Wir danken für sein Wort, das uns Wegweisung gibt in einer Zeit, wo vieles ins Grenzenlose abgleitet.
• Wir danken für den Schutz des Sonn- und Feiertags in unserem Land; für die Möglichkeiten Gottesdienste zu feiern.

Versöhnung:

Wir bitten Gott um Vergebung, wo wir nur auf Leistung und Arbeit geachtet haben.
• Wir bekennen, wo wir Gottes Weisung den Feiertag zu heiligen, missachtet und missbraucht haben.
• Wir bitten Gott, um eine Neubesinnung, den Ruhetag mit und vor Gott einzuhalten.

Fürbitte:

• für die wöchentliche Auszeit, an der wir erfahren können, dass wir – ganz ohne zu leisten – Gottes geliebte Kinder sind.
• für unsere Arbeit und wie wir dadurch als Persönlichkeit geformt werden.
• für jene Menschen, die zu Sklaven der modernen Leistungsgesellschaft geworden sind; dass Gott sie (uns) befreie, wie er einst sein Volk befreit hat.
• dass wir uns zu sehr auf unseren Leistungsausweis verlassen, statt unsere Identität in Gott zu gründen.

Gebetsfokus:

• Wir beten für die Gemeinden und Kirchen, dass sie Orte sind, wo Menschen Jesus Christus begegnen.
• Wir beten um Mut zur Evangelisation und Mission, dass die rettende Botschaft zu den Menschen gebracht wird.
• Wir beten für Israel und Jerusalem, dass in Jesus der Messias erkannt wird.
• Wir beten für die messianischen Juden und Gemeinden, dass sie in Deutschland bei den Kirchen und Gemeinden nicht auf Ablehnung und Gleichgültigkeit stoßen. Wir beten für „Melech Zion“ bei uns in Osnabrück.
• Wir beten für verfolgte Christen, die um ihres Glaubens an Jesus willen Not leiden.

So können wir beten:

Herr! Hilflos versuchen wir, uns in dir zu bergen, und wissen nicht wie.
Geprägt von unserem Alltag steht unsere Leistung für uns im Fokus. Dabei hungern wir nach Anerkennung, nach Liebe.
Danke, du hast uns zuerst geliebt. Danke, du schenkst uns diese Liebe – ohne Wenn und Aber. Danke, du sättigst uns, unsere Seele, mit allem, was wir brauchen. Es sind keine zusätzlichen „Vitamine“ notwendig, du gibst einfach vollständig alles.
Herr, hilf uns, unseren Hunger als unsere Sehnsucht nach dir zu begreifen.
Hilf uns, uns an deiner Liebe zu sättigen. Zeige uns, wie das täglich geht, und leite uns darin. Amen.

Segen:

Der Herr segne Dich und behüte Dich. Er lasse leuchten sein Angesicht über Dir
und sei Dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden! Amen.

[Übersicht] · [nächster Tag]

%d Bloggern gefällt das: