Der Sabbat – und Gottes Versorgung

2. Mos. 20, 8–11

Impuls aus der ev.-luth. Pauluskirche Osnabrück-Schinkel mit Pastor Karsten Kümmel

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Kirche An der Pauluskirche/Ebertallee unter Hygieneregeln geöffnet: 19:30 Uhr

Reflexionsfragen:

• Habe ich „volle Töpfe“, die ich durch neue Nahrung von oben ersetzen sollte?
• Auf welche Weise hat Gott mir „neue Nahrung“ angeboten, die ich vielleicht vorher nicht kannte?
• Die tägliche „Abhängigkeit“ von Gott sollte für uns Christen immer eine Realität sein, und Belehrung und Disziplin sind nicht immer Teil unseres Lebensstils. Sollte ich diese Elemente wiederentdecken? Wenn ja, wie?

Lob und Dank:

Danke Herr, dass du dich um uns in den Wüstenzeiten kümmerst.
Wir preisen dich für deine Versorgung, und dass uns nichts mangelt.

Psalm 145

Versöhnung:

• Herr, dort wo wir gezweifelt und Angst gehabt haben, es wäre nicht genug – vergib uns und schenke uns Glauben.
• Dort wo wir zu viel aus falschem Streben gemacht haben – vergib uns und schenke uns Ruhe.
• Dort wo wir aufgegeben haben, weil wir ungeduldig waren – schenke uns deinen Frieden.

Fürbitte:

• Für die verfolgten Christen in der Welt. Mögen sie das „Manna“, die tägliche Versorgung durch Gott, erhalten.
• Für den Glauben von Christen mit Migrationshintergrund, besonders für junge Menschen, deren Glaube auf die Probe gestellt wird.
• Dass Gott immer wieder einen „Mose“ (Leiter) in unseren christlichen Gemeinden erweckt.
• Vater Gott, du siehst, was wir brauchen, vor allem in dieser Zeit der Pandemie und danach. Du siehst auch die Not und die Mühen in den Flutgebieten. Nähre du uns, beschütze du uns und hilf uns beim Wiederaufbau.
• Wir bitten dich um die rechte Fürsorge in Familienbeziehungen, beim Finanziellen und bei allem, was lebensnotwendig ist.
• Hilf uns, innezuhalten und in deiner Gegenwart zu leben, um daraus Kraft zu schöpfen.

Gebetsfokus:

Wir beten für Menschen, die in Not geraten sind
und für die, die für andere Sorge tragen:
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen,
Ärzte und Pflegepersonal,
Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk,
Obdachlosenhilfe, Heilsarmee, Seelsorgerinnen und Seelsorger.

So können wir beten:

Herr, du hast dich um dein Volk in der Wüste gekümmert. Du hast sie genährt, beschützt und gefördert. Danke für diese Gnade, die du denen angeboten hast, die du aus der Sklaverei in Ägypten befreit hast.
Danke auch für uns heute: Du hast uns aus der Knechtschaft der Sünde befreit und uns in dein Reich aufgenommen. Du nährst uns mit deinem Wort, beschützst uns und ermutigst uns jeden Tag. Wir verzichten darauf, in unser „Ägypten“ der Vergangenheit zurückzugehen, und wenden uns dir, Jesus, zu.
Hilf uns, diese Zeiten des Innehaltens in deiner Gegenwart zu leben, in der deine Versorgung uns alle Kraft und Kühnheit gibt, die wir brauchen, um deinen Willen zu tun. Amen.

Segen und Sendung:

Wir segnen uns gegenseitig:
Der Segen des dreieinigen Gottes: Des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes, komme auf Dich herab und bleibe allezeit bei Dir.
Er fülle Herz und Hände, damit die Menschen in Deiner Umgebung aufatmen und sich neu auf Gott verlassen. Amen.

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