Der Sabbat – und Hoffnung

Hebr. 4, 9–12

Predigt des Abschlussgottesdienstes aus der Andreas-Gemeinde mit Pastor Johannes Euhus (steht abends zur Verfügung)

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Reflexionsfragen:

• Was bedeutet „geistliche Ruhe“ für mich?
• Wie nähren meine Sabbatzeiten meine Hoffnung heute?
• Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich dazu verleitet wurde, „mein Herz zu verhärten“?

Lob und Dank:

• für Gottes Vergebung und sein Versprechen, uns jederzeit Zugang zu einem Ort der Ruhe und Gelassenheit bei ihm zu geben.
• dass wir in einem Land leben, in dem wir am Sonntag zur Ruhe kommen können, wenn wir es wirklich wollen.
• dass dieses Leben nicht alles ist, sondern nach dem Tod auf uns ein größeres und reicheres Leben wartet und wir deshalb keine Angst haben
müssen, hier nicht alles „mitgenommen“ zu haben (siehe die „Löffelliste“ der Dinge, die wir bis zum Lebensende noch erlebt/erreicht haben wollen).
• dass Gott für jeden und jede von uns eine Wohnung vorbereitet hat in der Ewigkeit: in seinem Land der Ruhe und Fülle, unserer wahren Heimat, in seiner Gegenwart.

Psalm 143

Versöhnung:

• für die Zeiten, in denen wir unser Herz verhärten und uns von Gott abwenden.
• für die Zeiten, in denen wir nicht aus der Gnade leben, sondern uns und andere unter Druck setzen, statt Kraft und Gelassenheit zu schöpfen aus
der Verheißung des kommenden Gottesreiches.
• dass wir angeblich an Gottes Ruhe und Gnade glauben, aber so leben, als ob es einzig auf unsere eigene – geistliche, berufliche usw. – Leistung ankäme.
• dass wir zuweilen auch als Rentner noch meinen, den Ton angeben und überall mitmischen zu müssen und so Jüngeren – und Gott – im Weg stehen.

Mitfeiernde in Präsenz und online hatten die Möglichkeit, sich auf menti.com zu äußern:

Fürbitte:

• dass Gott uns heute – und jeden Tag – seine Ruhe schenkt.
• dass Gott uns erlöst von allem – auch dem frommen – Leistungsdenken.
• dass Gott uns hilft, uns gegenseitig zu ermutigen und der nächsten Generation ein gutes Beispiel für Treue zu sein.
• dass Gott uns hilft, das richtige, individuelle Gleichgewicht zu finden zwischen Ruhe und Arbeit.

Gebetsfokus: Evangelische Allianz in Deutschland

• Wir beten um Einheit in Hingabe zu Jesus und in seinem Auftrag, in die Welt zu gehen.
• Wir beten für die Arbeitskreise der Evangelischen Allianz und ihre Aufgaben.
• Wir beten für den Hauptvorstand und die voll- bzw. teilzeitlichen Angestellten der Evangelischen Allianz in Deutschland.
• Wir beten für die Ortsallianzen und ihren Einfluss an den jeweiligen Orten:
In unserer Nachbarschaft für die Evangelische Allianz in Bremen, Bielefeld und Münster.

So können wir beten:

Vater, ich habe volles Vertrauen zu dir, auch wenn ich in der Wüste bin, denn ich weiß, dass du mich in deine Ruhe führst, in deine sichere und herrliche Gegenwart. Ich möchte in deiner Gegenwart leben, um diese Hoffnung und Sabbatruhe jeden Tag zu empfangen. Amen.

Segen und Sendung:

Der Herr segne Dich und behüte Dich. Er lasse leuchten sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden! Amen.

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